Samstag, 16. Juni 2012

Himmelswegelauf oder "Silver Fox on the routes of heaven", 16.Juni 2012

Mein Eric hätte wahrscheinlich gesagt: " Fuck, warum tue ich mir das an?". Ich will´s mal so sagen: "Schön, wenn der Schmerz nachlässt!"
Ein Marathon von Naumburg (Markt) nach Wangen (Arche Nebra) auf den Saale- und Unstrut-Radwegen… Da musste ich einfach dabei sein und meinen jährlichen Marathon vor der Haustür abwickeln.
Mit Naturschilderungen halte ich mich zurück --- Kennt ihr ja alles…aber ….!
Beim Tageblatt hatte ich 3 Stunden und 40 min als Ziel angegeben. Das hatten sie korrekt in ihrem "Steckbrief" widergegeben. Da sie aber ein Bild von meinem Bruder (?) verwendeten, war es nicht so schlimm, dass ich dieses Ziel nicht erreicht habe --- Sorry Uwe.
In Wangen war ich nach ca. 3 Stunden 58 min. Eigentlich könnte ich meine Erlebnisse vom Rennsteiglauf 2011 noch mal schildern… Bis km 30 alles super --- dann Krämpfe, gehen, langsam rennen, liegen, aufstehen, gehen, langsam rennen --- am Schluss wieder laufen. Alles wie voriges Jahr. Nur die Berge waren eher flach und das mit dem Liegen und Aufstehen war neu. Ich wünsche niemandem, dass er sich wegen Krämpfen auf den Rücken werfen muss…Aber der Marathon und das Leben gingen weiter! Lasst euch niemals von Wadenteufeln unterkriegen, wenn ich das konnte, könnt ihr das auch!!! Vielleicht sollte ich trotzdem mal jemanden fragen, der sich damit auskennt…
Eigentlich war es auch fast ein Wunder, dass ich trotzdem nur 4 Stunden gebraucht habe.
Nach 39 km hatte ich noch knapp 19 min Zeit für 4 Stunden. Keine Ahnung wie, aber die letzten 3 km bin ich wieder richtig „schnell“ gerannt (ungefähr 5 min 30 pro km). Dann kam das Ziel, die Arche Nebra… und der Schmerz ließ nach.
Die Platzierungen 42. von 130 insgesamt und 7. von 25 in der AK 50 waren unter den Umständen auch super, also alles Jammern auf hohem Niveau.
Im Ziel habe ich mich dann schön massieren lassen. Nach der Massage und je einem Bier ohne und mit Alkohol war die Welt wieder in Ordnung.
Dann fuhr mir auch noch „Täve“ Schur (Weltmeister und Friedensfahrt-Sieger in den 50er/ 60er Jahren) über den Weg. Da konnte ich der lieben Edith (meine Mutter und einer der größten „Täve“ - Fans) mal beweisen, dass es doch auch für etwas gut sein kann, 42,2 km zu rennen.



Alles für den Fuchs, alles für den Club !!!

Kommentare:

Uwe hat gesagt…

Na wenn das kein guter Tag war???? Glückwunsch zum Lauf und danke für´s Mama glücklich machen. Perfekt!

Dani hat gesagt…

Gratuliere dir Volker... ich hätte meinen inneren Schweinehund nicht überwunden!
Es gibt nichts schöneres, als der Mama ne Freunde zu machen. Schönes Bild und wie immer ein toller Bericht!

stemi hat gesagt…

krass!

Anonym hat gesagt…

alle Achtung! Glückwunsch! SUPER BERICHT !